Gedanken eines Volontärs #1: Hallo Duisburg!

Die Tage werden kürzer, das Laub an den Bäumen immer weniger und der Winter schickt erste Vorboten voraus. Doch während sich das Jahr gemächlich dem Ende zubewegt, beginnt für mich ein neuer Lebensabschnitt. Nach unendlich vielen Jahren an der Universität, diversen Praktika und einer bleiernen  Abschlussarbeit, holt mich das Erwachsenendasein ein – vom Studenten zum Arbeitnehmer. Mit Sack und Pack bin ich nach Duisburg gezogen, um die nächsten zwei Jahre am Lehmbruck Museum zu arbeiten.

Als Thüringer war schon die erste Fahrt nach Duisburg eindrucksvoll. Lässt man das heimische Auenland erstmal hinter sich und fährt gen Westen, immer weiter gen Westen, schwirren einem allerlei Assoziationen durchs Hirn: man denkt an Herbert Grönemeyers Hymne „Bochum“, an die Fußballklubs, die man sonst nur aus der Sportschau kennt (die „Schwarz-Gelben“, die „Königsblauen“, natürlich die Zebras), an Kohle und Stahl, und an den Duisburger Hafen, von dem man schon mal irgendwo etwas gehört hat….Die ganzen Geheimtipps, „Hidden Places“ und „must-sees“ sind mir allerdings ziemlich unbekannt.

Und die Arbeit im Museum? Nervös, aber mit Vorfreude und offenem Herzen werde ich ins Büro gehen und schauen, was mich an meinem neuen Arbeitsplatz so erwartet.  Nun wird sich zeigen, wie gut mich die Lehrjahre auf „das spätere Leben“ vorbereitet haben.

Bis demnächst!

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